Sommer in Berlin

7. Juli 2015 7 Von Arlette
… ist für mich dieses Jahr eine echte Qual, jedenfalls jenseits der 30°. Ich finde das Klima hier im Gegensatz zu Hamburg generell ziemlich schwer erträglich. Im Winter ist die Kälte schneidender, unangenehmer, und in die Knochen ziehender, und im Sommer fehlt mir die Brise und die Nähe zur See. Meine Güte, was kann es hier HEISS werden. Und drückend. Ich beneide meine Töchter darum, dass sie im Garten ihres Kindergartens planschen können, von morgens bis nachmittags, unter Sonnensegeln und großen Bäumen.
Und ich bin extrem froh, dass wir, wo wir schon selber keinen Garten haben, wenigstens jemanden kennen, der einen hat. Einen echten Laubenpiepergarten mit Obst- und Gemüseanbau, Datsche, Minipool und Grillplatz. Da können wir nämlich ab und zu mal hinfahren und Luft holen, bei der Ernte helfen und planschen. 
 Allerdings immer gut behütet, Sonnenstich braucht kein Mensch. Den Schnitt finde ich nach wie vor unschlagbar, schnell genäht und aus Jersey finden meine Kinder Sonnenhüte einfach bequemer.
 Den Stoff hat die Liese sich selber ausgesucht, davon hatte ich noch ein bißchen was im Fundus.
 Die Pippi hat es eher mit VW-Bussen. Stoff, auf dem Autos drauf sind, sind in ihrer Vorstellung IMMER für sie. Das könnte ihr kleiner Bruder demnächst anders sehen.
 Stoff auch wieder Fundus, Schnitt von Kid 5.
 Dem Lieserich ist noch völlig egal, was ich ihm anziehe, Hauptsache, praktisch und viel Bewegungsfreiheit. Hier die Sommerbüx nach Klimperklein, den tollen Delfinstoff hab ich von Kekero.
 Der Wicht ist ein echtes Kind seines Vaters, er liebt alles, was mindestens zwei Räder hat…
 … sogar pinkfarbene Bobbytrikes.
 Die Liese, ausnahmsweise mal ganz “chillig” und nicht in Bewegung. Nicht im Bild: das entzückende Baby meiner Freundin, Grund dafür, dass Madame mal halbwegs entspannt auf einer Decke liegt, statt Trampolin zu springen oder im Pool zu plantschen. Büx Klimperklein, Stoff Kekero.
 Den Schnitt finde ich für den Sommer echt unschlagbar, die Länge ist toll variabel, durch den Bündchenabschluß ist die Hose super tobetauglich, und schmal genug, um bei morgendlicher Kühle unter ein Kleid zu passen, ohne aufzutragen, ist sie auch. Ein echtes Multitalent, und das als Freebook.
Kein Freebook, aber ein supertoller Schnitt: das basic-Wickelkleid von ki-ba-doo, auch aus dem tollen Stoff, aber nicht für eine meiner Töchter, sondern für die Tochter der weltbesten Frauenärztin, die ich kenne. Sie betreut mich nun schon zum dritten Mal in einer Schwangerschaft, und ich fühle mich extrem gut aufgehoben, ernstgenommen, einfühlsam behandelt und einfach wohl. Sie ist, wie eine Ärztin an der Stelle sein sollte, und dafür bin ich extrem dankbar, das geht im Zweifel nämlich auch ganz anders. Noch gut fünf Wochen oder so, dann ist dieser Lebensabschnitt auch zu Ende. Und weil ich weiß, dass ihre kleine Tochter auch ganz doll auf “Fliegekleidchen” steht, und darüber hinaus auf pink und rot, gibt es dieses Kleid als kleines Dankeschön fürs Kind. Das für meine Ärztin überleg ich mir, wenn unser letztes Kind gelandet ist. Gar nicht mehr lang. 
Und mit diesen ganzen Sommersachen mach ich jetzt das erste Mal mit bei “Handmade on Tuesday”. Heute vor sechs Jahren war übrigens der Geburtstermin der großen Liese. Aber das ist wieder ein anderes Thema und wird kommende Woche gewürdigt. 
Habt es alle schön, jetzt, wo es mal kurz kühler wird.