Nähen, next Level – ein riesengroßer supersonderFreutag

3. März 2017 5 Von Arlette
Freitag ist Freutag. Hier gibt es heute eine MENGE guter Gründe für Konfetti und Begeisterung. Der erste ist groß, gelb und wärmt. Er scheint von einem hellblauen Himmel und die Welt riecht ganz anders, plötzlich. Es wird endlichendlichendlich Frühling. War ja kein besonders böser Winter, aber mir reicht es jetzt mit kalt, dunkel, grau, nass. So richtig. 
Natürlich blühen die Apfelbäume noch nicht, aber ich hatte auf die Schnelle kein schönes Frühlingsfoto, also nehm ich das hier aus dem letzten Jahr. Quasi Vor-Freude. 
Sonne also, hurra. Heute nachmittag werden wir auf dem Spielplatz sein, bis sie weg ist und die Kirchenglocken sechs Uhr läuten. Die Kinder scharren seit Tagen mit den Hufen, und ich freu mich auf den Geruch von sandigen, sonnensatten und müde gespielten Kleinmenschen. Der ist einfach einer der Inbegriffe von Kindheit. 
Der zweite echt dolle Freugrund ist, dass meiner sehr geschätzten Tante das Kissen, was ich ihr zum 70. Geburtstag genäht habe, gefällt. So richtig. Das Schnittmuster hatte ich vor ewig schon bei greenfietsen gekauft, ich wollte ja seit weißichwann schon Patchwork nähen. 
 Es gab diese Woche schonmal Sonne, am Montag. Das Foto hat Lilo von verstrickt und zugenäht gemacht, deren Besuch hier immer ein Grund zur Freude ist. Herzensfreunde ♥
Ich bin mit der Anordnung der Kuhfleckmusterdreiecke nur so mäßig zufrieden, das ließ sich jetzt aber aufgrund der Kronen, die halt nur in eine Richtung funktionieren, nicht anders lösen. Anfängerfehler. Das hat jedenfalls viel Spaß gemacht, und ich werde mit Sicherheit noch mehr Patchworkkissen nähen.
 
Sechs Spitzen exakt aufeinander treffend nähen ist auch hohe Friemelkunst. Ich hab da noch Luft nach oben, wie man hier sehen kann *gg*
Mit Dreiecken und auch noch mit ganz anderen Mustern. Da tun sich echt neue Nähwelten auf, und ich freu mich immernoch und immer wieder, dass ich die Blogaktion 6 Köpfe, 12 Blöcke entdeckt hab. Und weil jetzt März ist, hab ich einen neuen Block zum zuschneiden und nähen. Sobald der eine Stoff, den ich dafür im Kopf habe, sich anfindet, geht es los. 
Und noch ein Freugrund. Einer, der wohl viele, viele Jahre vorhalten wird. Hier ist eine neue Nähmaschine eingezogen. Ursprünglich hatte ich eine Pfaff im Sinn und eine Bernina im Herzen. Es ist die Herzensmaschine geworden, und ich habe jedes Mal ein leicht dämliches Grinsen im Gesicht, wenn ich sie angucke. Ich kann immernoch nicht fassen, dass ich so eine Maschine habe.
  Meine bisherige, eine elna 3210 Jeans, wird hierbleiben. Die Liese entdeckt das nähen gerade für sich, und außerdem hänge ich an der Maschine, sie hat mich fast fünf Jahre begleitet und ist zuverlässig wie nur irgendwas. Die dicke Berta allerdings, das ist echt eine Klasse für sich. Ich hatte noch nie eine Maschine mit Bordcomputer. Und erst recht keine mit soviel Kraft, die gleichzeitig so leise ist. Jetzt brauch ich nur noch ganz viel Zeit, um auszuprobieren, was sie so alles kann. Hach. Ich sag’s ja, eine Menge toller Gründe für Konfetti, gute Laune und Knallbonbons.
Habt alle ein wunderschönes Frühlingswochenende.