Alles neu und RUMS #12/2017

23. März 2017 3 Von Arlette

Vorneweg: hier ist immernoch “Lost in Berlin”, auch wenn es etwas anders aussieht. Ich hatte schon länger das Bedürfnis, mein Layout mal ein bißchen zu überholen. Zwischenrein wollte ich umziehen, zu WordPress, aber ich hab gerade nicht die Kapazitäten, mich richtig ausführlich mit einem anderen Blogsystem zu befassen, und außerdem bin ich eigentlich eine treue Seele. Also erstmal ein Facelift. Ob das letztlich so bleibt, weiß ich noch nicht, aber ich bin mal auf dem Weg jetzt. Das ist sozusagen mein erster RUMS, denn dies hier ist meine virtuelle Küche, wenn ihr so wollt, und ich hab sie alleine umgeräumt und renoviere noch. Ich für mich, passt.

Weil ich aber auch genäht hab, hab ich noch mehr für mich gemacht. Ich mach ja beim 6Köpfe, 12 Blöcke Quilt-Sew-Along mit, und es macht so, so, so viel Freude. Nähen ist mein Yoga und so. Da ich derzeit eh den Grübelhut aufhabe, kann ich das gut brauchen. Die ersten drei Monatsblöcke hab ich fertig, und um zu üben, schneide ich jeweils einen zweiten Monatsblock in einer anderen Farbstellung zu. Die dicke Berta und ich, wir sind ja auch noch in der Warmwerdephase, und so übe ich Patchworknähen UND lerne meine neue Nähmaschine besser kennen. Da springt dann auch noch ein RUMS dabei heraus – die ersten beiden Blöcke in Rottönen sind fertig.

 Der Churn Dash, das Motiv aus dem Februar. Hatte ich im letzten Versuch ja irgendwie nicht richtig verstanden, aber diesmal liegen die Teile korrekt und das Muster ist so, wie es gedacht ist. Heute auch in ungebügelt, aber ich kam einfach nicht dazu, als ich die drei Reihen dann zusammenhatte.

 … und der Rolling Stone, das Januarmotiv.

 Ich bin nicht mehr einverstanden mit der Stoffzusammensetzung, das Muster mit den Schriftzeichen ist echt eins zuviel, aber das sind vielleicht Dinge, die Anfänger noch nicht richtig sehen. Besser wäre wohl gewesen, das Muster mit den Blüten aus der Mitte aufzugreifen. Macht nix, hier gilt, der Weg ist das Ziel. Dieser Block WAR schonmal richtig gebügelt, er wohnt jetzt aber zusammengerollt in einer Kiste, und das sieht dann so aus, wenn man ihn da wieder rausholt.

Zusammen gefallen sie mir gut, und ich glaube, der bislang nur zugeschnittene “Broken Dishes” für diese Serie passt auch dazu. Ich bin gespannt, wie die drei dann zusammen aussehen.
Und noch was neues hier: mein Alias hat ausgedient. Lange Jahre habe ich diesen Blog – aus sehr guten Gründen – nicht unter meinem echten, sondern einem Spitznamen betrieben. Dieser Spitzname ist mir lieb und teuer, aber nicht mehr hier. Das hier ist, ich hab’s schon gesagt, meine virtuelle Küche. Dort, wo die besten Gespräche und die lustigsten Parties stattfinden. Und da mag ich mich dann auch nicht länger verstecken. Deshalb schreibt hier nicht länger “Paula”, sondern Arlette. Immernoch verloren in Berlin, aber ein bißchen mehr bei sich selber. 
Ach ja, und wer wie ich die Sidebar vermisst, auch wenn es so natürlich aufgeräumter aussieht (irgendwo muß es auch in meinem Leben mal ordentlich sein…), der klickt oben links auf den kleinen Block

 … hier rot eingekringelt…

… dann geht sie auf. Ob mir das auf die Dauer gefällt, weiß ich noch nicht. Ich bastel vielleicht noch weiter. Dabei kann ich so gut mein eigentliches Grübelthema ausblenden, wenigstens ein Weilchen noch. Eine RUMS-Runde dreh ich hoffentlich auch endlich mal wieder.